iPhone Duo Camera Teardown: iPhone 17-Class Hardware, Weaker Inner Selfies

Kurzantwort

WekiHomes Teardown ordnet die Rückkameras des iPhone Duo deutlich näher am iPhone 17 als am iPhone 18 Pro ein.

Die Hauptkamera besitzt trotz anderer Sensornummer dasselbe 1/1,59-Zoll-Format und die Sensor-Shift-Stabilisierung der ersten Generation wie das iPhone 17.

Das 1/2,55-Zoll-Ultraweitwinkel Sony IMX972 wird in Duo, iPhone 17 und iPhone 18 Pro eingesetzt.

Die Innenkamera nutzt den quadratischen Sony IMX916, die Teardown-Tabelle nennt jedoch nur rund 4,44 MP tatsächliche Bildausgabe.

Die äußere Selfiekamera gibt 12 MP aus. Bei der Innenkamera bringt die Optik unter dem Display einen zusätzlichen Bildqualitätskompromiss.

Nutzt das iPhone Duo wirklich dieselben Kameras wie das iPhone 17?

Der iPhone-Duo-Teardown von WekiHome legt die Sensoren unter den Objektiven offen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Rückkameras des Duo entsprechen weitgehend der iPhone-17-Klasse – mit gleichem Hauptsensorformat, derselben Stabilisierungsgeneration und passendem Ultraweitwinkelsensor.

Ein Detail ist wichtig: Der Vergleich bezeichnet den Hauptsensor des Duo als Sony IMX954 und den des iPhone 17 als IMX904. „Im Wesentlichen gleiche Kameratechnik“ beschreibt Größe und Aufbau, nicht identische komplette Module. Beide liegen unter dem größeren Hauptsensor des iPhone 18 Pro und Pro Max.

Alle iPhone-Duo-Kameradaten aus dem Teardown

Alle vier Kamerasensoren stammen laut Teardown von Sony. Die Tabelle nennt folgende Hardwaredetails und unterscheidet zwischen nativer Pixelzahl und Kameraausgabe.

iPhone-Duo-Kameradaten: Sony IMX954 Hauptkamera, IMX972 Ultraweitwinkel, IMX915 außen und IMX916 innen
WekiHomes Kameradaten unterscheiden native Sensorpixel von effektiver beziehungsweise tatsächlicher Bildausgabe. Bild: WekiHome.

Hauptkamera: Sony IMX954

Maximal 51 MP nativ, 48 MP effektiv, 1/1,59-Zoll-Optikformat, ƒ/1,6, 26 mm äquivalent und optische Sensor-Shift-Stabilisierung der ersten Generation.

Ultraweitwinkel: Sony IMX972

Maximal 51 MP nativ, 48 MP effektiv, 1/2,55-Zoll-Optikformat, ƒ/2,2 und 13 mm äquivalent.

Äußere Frontkamera: Sony IMX915

Maximal 24 MP nativ, 12 MP tatsächliche Ausgabe laut Tabelle, quadratischer CMOS, ƒ/2,2 und 23 mm äquivalent.

Innere Kamera unter dem Display: Sony IMX916

Maximal 24 MP nativ, rund 4,44 MP tatsächliche Ausgabe laut Tabelle, quadratischer CMOS, ƒ/1,8 und 22 mm äquivalent.

51 MP beschreiben die native Pixelzahl der Rücksensoren; die effektive Bildspezifikation beträgt 48 MP. Ebenso bedeutet der 24-MP-Frontsensor keine gespeicherten 24-MP-Selfies. Die Werte betreffen verschiedene Stufen der Bildkette. Bruchzollangaben sind Bezeichnungen des Optikformats, keine wörtliche Chipbreite.

Hauptkamera in iPhone-17-Größe statt Pro-Sensor

Hauptsensoren: iPhone 18 Pro IMX905 vs. iPhone Duo IMX954 vs. iPhone 17 IMX904
Hauptkamera: links iPhone 18 Pro / Pro Max, mittig iPhone Duo, rechts iPhone 17. Bild: WekiHome.
Modell Hauptsensor Optikformat
iPhone 18 Pro / Pro Max Sony IMX905 1/1,3 Zoll
iPhone Duo Sony IMX954 1/1,59 Zoll
iPhone 17 Sony IMX904 1/1,59 Zoll

Der Vergleich der freigelegten Sensoren zeigt den Unterschied direkt: Der Pro-Sensor ist sichtbar größer, Duo und iPhone 17 liegen in derselben Größenklasse. Auch die Sensor-Shift-Anordnung der ersten Generation entspricht dem iPhone 17. Die 48-MP-Angabe stellt alle drei Hauptkameras daher nicht auf dieselbe Hardwarestufe.

Ein größerer Sensor kann mehr Licht sammeln, doch das Ergebnis hängt auch von Objektiv, Belichtung und Bildverarbeitung ab. Der Teardown zeigt die Hardwarehierarchie, keinen kontrollierten Low-Light-Fototest. Aus der Bezeichnung IMX954 lässt sich zudem kein exakt gleiches Auslese- oder Verarbeitungsverhalten wie beim IMX904 ableiten.

Alle drei nutzen denselben Sony IMX972 im Ultraweitwinkel

Ultraweitwinkelvergleich von iPhone 18 Pro, iPhone Duo und iPhone 17 mit Sony IMX972
Ultraweitwinkel: Alle drei verwenden Sony IMX972 im 1/2,55-Zoll-Format. Bild: WekiHome.

Beim Ultraweitwinkel ist das Ergebnis eindeutiger. WekiHome identifiziert denselben Sony IMX972 im 1/2,55-Zoll-Format in iPhone Duo, iPhone 17 und iPhone 18 Pro / Pro Max. Im Duo kommt er mit einem 13-mm-äquivalenten ƒ/2,2-Objektiv und 48 MP effektiver Auflösung zum Einsatz.

Hier überschneidet sich die Kameratechnik des Duo mit Standard- und Pro-Modell. Der Vergleich muss deshalb je Kamera erfolgen: Das Pro besitzt einen größeren Hauptsensor, im Ultraweitwinkel zeigt dieser Teardown aber keinen Größenvorteil.

Warum die Innenkamera trotz ähnlicher Sensorgröße schwächere Selfies liefert

Sony IMX914 in iPhone 18 Pro und 17 verglichen mit IMX916 innen im iPhone Duo
Frontsensoren: IMX914 in iPhone 18 Pro und iPhone 17 gegenüber Duo IMX916 unter dem Display. Bild: WekiHome.

Der Frontkameravergleich nennt für iPhone 18 Pro und iPhone 17 Sony IMX914; die Innenkamera des Duo verwendet IMX916. Alle sind quadratische CMOS-Sensoren mit laut WekiHome gleicher lichtempfindlicher Fläche. Auch der äußere IMX915 des Duo soll dieselbe Sensorfläche besitzen.

Der Unterschied zeigt sich bei der Ausgabe. Obwohl beide Sensoren bis zu 24 MP nativ besitzen, nennt die Duo-Tabelle außen 12 MP und innen rund 4,44 MP. Zum Vergleich: Apple gibt die Frontkamera des iPhone 17 mit 18 MP an. Ein quadratisches Format und ähnliche Fläche garantieren also nicht dieselbe nutzbare Selfie-Auflösung.

Das Display liegt im Strahlengang der Innenkamera

Das Licht muss vor der Innenkamera durch den Displaybereich. Dadurch unterscheidet sich ihre Optik grundlegend von der äußeren Frontkamera. WekiHome beschreibt die Bildqualität vor allem als ausreichend für Videoanrufe, weniger als erste Wahl für Selfies.

Der Reviewer vergleicht den Kamerabereich unter dem Display auch mit dem RedMagic 12 Pro+. Unter dem Mikroskop besitzt Duo größere Öffnungen und einen offeneren lichtdurchlässigen Bereich, aber eine geringere lokale Displaypixeldichte. Gemeint sind die Pixel des Displays über der Kamera, nicht die Megapixel des Sensors.

Größere Öffnungen lassen mehr Licht passieren, während die niedrigere Displaydichte die Darstellung in diesem Bereich stärker beeinträchtigt. WekiHome vermutet zudem einen Beitrag zu großen Farbflecken in Duo-Selfies. Das ist die Erklärung des Reviews, keine durch die Mikroskopbilder allein bewiesene Einzelursache.

Die Konstruktion balanciert Lichtdurchlässigkeit, gleichmäßige Anzeige und Kameraqualität. Der größere quadratische Sensor kann die Folgen der Aufnahme durch das Display allein nicht beseitigen. Den Displayaufbau hinter diesem Kompromiss erklärt unser Teardown zu Displaymaterialien und OLED des iPhone Duo.

Wie Apple die Außenkamera in ein 3,29-mm-Modul einpasst

Ausgebaute iPhone-Duo-Kameramodule: rückseitige Dualkamera und zwei Frontkameras
Rückseitiges Dualkameramodul und zwei Frontmodule ergeben vier Kameras. Bild: WekiHome.

WekiHome misst das äußere Frontkameramodul mit nur 3,29 mm Dicke einschließlich vorstehender Linse; das innere Frontkameramodul erreicht an der dicksten Stelle 6,15 mmund nutzt den Raum unter dem rückseitigen Kamerabuckel.

Die Außenkamera spart Höhe durch ihren Substrataufbau. Statt den CMOS wie bei den anderen Frontkameras auf das Substrat zu setzen, ist dessen Mitte ausgespart. Der Sensor sitzt in dieser Öffnung und ist am Rand per Golddraht kontaktiert.

Diese versenkte Anordnung ermöglicht ein deutlich dünneres Modul bei gleicher angegebener Sensorfläche. Moduldicke, Sensorfläche und Ausgabeauflösung sind getrennte Werte: Die dünnere Außenkamera liefert von den beiden Frontkameras des Duo die höhere Auflösung.

Halterungen, Blitz und Aufnahmehardware: weitere Teardown-Details

Der Teardown zeigt auch Bauteile um die Sensoren und erklärt Befestigung, Schutz und Integration in das faltbare Gehäuse.

Rückkameragehäuse und Ausbau

Die Rückseite nutzt Ceramic-Shield-Glas. WekiHome beschreibt den Kamerabuckel ähnlich dem iPhone Air: einteilig kaltgeformt und innen präzisionsgefräst für mehr Platz. Durchscheinendes Formmaterial verstärkt den Rand und hält die mittlere Metallschutzplatte. Dicker staubdichtender Schaum umgibt beide Rückkameras.

Gemeinsamer Metallkäfig und Antennenführung

Nach dem Trennen beider Akkus und Entfernen der Abdeckungen hebt der Reviewer eine Antenne zwischen den Rückkameras an, löst zwei Halteschrauben und die Anschlüsse. Beide Rückkameras sitzen in einem Metallkäfig; die innere Frontkamera wird im selben Schritt entnommen. Deshalb können Modulzahl und Zahl einzelner Objektive auf Teardown-Fotos unterschiedlich wirken.

Ausrichtung der Frontkameras und Wärmeabdeckung

Eine verdeckte Metallhalterung des Außendisplays verstärkt den Frontkamerabereich. Positionierstrukturen verhindern Linsenbewegung, Schaum schützt vor Staub. Auch die Innenkamera besitzt Positionierung und Dichtschaum. Eine Wärmefolie bedeckt die entsprechenden Bereiche von Rückkamera und Hauptplatine.

Kleinerer Blitz mit integrierter Umgebungslichterfassung

Der Duo-Blitz integriert die rückseitige Umgebungslichterfassung. Außenmaß und LED-Einheit sind kleiner als beim iPhone 18 Pro; die LED besitzt nicht dessen segmentierten Aufbau. Der Reviewer verbindet dies mit dem fehlenden verstellbaren gebündelten Lichtkegel. Ein separates Rückmikrofon sitzt unter einer Metallabdeckung daneben.

Die Einstellung betrifft die Breite des Taschenlampenlichts. Den Bauteilvergleich behandeln wir separat in unserem Artikel darüber, warum das iPhone Duo seinen Lichtkegel nicht wie das iPhone 18 Pro anpassen kann.

Vier Mikrofone und Camera-Control-Abdeckung

WekiHome zählt vier Mikrofone. Sie sind kleiner als bei der Pro-Serie und liegen laut Reviewer unter deren Studioqualität-Konfiguration. Camera Control behält eine Saphirabdeckung. Damit bestehen neben den Bildsensoren weitere Unterschiede bei Aufnahme und Bedienung.

Am Frontbereich unterstützt der äußere Umgebungslichtsensor auch Näherungserkennung und liegt nahe einem Laseremitter. Dem inneren Umgebungslicht-/Farbtemperatursensor fehlt diese Funktion; ein zweiter innerer Sensor sitzt auf der Nebenplatine. Mit der Erfassung im Rückblitz zählt der Teardown vier Umgebungslicht-Messstellen.

Was das für Fotos, Videoanrufe und den Wechsel bedeutet

Für Alltagsfotos gilt als Orientierung: ein Hauptsensor in iPhone-17-Größe und das bekannte IMX972-Ultraweitwinkel, verpackt für ein Foldable. Der größere Hauptsensor des iPhone 18 Pro fehlt, ebenso eine eigene Telekamera hinter den zwei Rücklinsen.

Software und Aufnahmefunktionen unterscheiden sich dennoch. Apples Duo-Spezifikationen nennen für die Hauptkamera 4K Dolby Vision mit bis zu 120 fps, gegenüber 60 fps beim iPhone 17. Die optische 2×-Qualität nutzt die Hauptkamera statt eines zusätzlichen Telemoduls. Außen sind 4K bis 60 fps möglich, innen unter dem Display 1080p mit 30 oder 60 fps.

Für schnelle Anrufe am großen geöffneten Display ist die Innenkamera praktisch. Detailreichere Selfies gelingen außen oder mit den Rückkameras und dem Außendisplay als Sucher. Wer Duo und Pro speziell für Fotografie vergleicht, sollte diese Unterschiede zusammen mit dem Wert des Faltbildschirms abwägen.

FAQ

Bedeutet 1080p-Video, dass die Innenkamera 4,44-MP-Frames aufnimmt?

Nein. Ein 1920 × 1080-Videobild enthält etwa 2,07 Millionen Pixel. Die rund 4,44 MP Bildausgabe der Teardown-Tabelle und Apples 1080p-Videospezifikation beschreiben verschiedene Ausgaben.

Originalen Kamera-Teardown ansehen

Quellen: WekiHomes Teardown, das bereitgestellte chinesische Transkript und Kamera-Spezifikations-/Vergleichsbilder für Sensoren, Maße und Aufbau; verlinkte Apple-Daten für veröffentlichte Kamera- und Videofunktionen.

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Guichang Chen · ✓ Verified
Apple Supply Chain & Product Development Specialist
Guichang Chen has over 10 years of experience in consumer electronics, with hands-on involvement in Apple accessory development, manufacturing, and supply-chain operations. At ZEERA, he combines industry experience with technical research, product testing, and supply-chain verification.
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